Kristina Breuch

Kristina Breuch

5 Fragen an...

Kristina Breuch
Gestalttherapeutin DVG, Fachschwester für Dialyse und Nierentransplantation, Kassenwärtin

  1. Wie bin ich zu diesem Thema gekommen?
    Eine `vielleicht` zufällige Begegnung mit der Hauptinitiatorin Frau Dr. Oldhafer und meine Qualifikationen als Dialyseschwester sowie Entspannung- und Sporttherapeutin ermöglichten es mir, dieser wunderbaren Aufgabe nachzugehen.
  2. Was motiviert mich hier aktiv zu sein?
    Mich motiviert, Teil einer erstaunlichen, oft nicht für möglich gehaltenen Entwicklung, zur Selbstständigkeit und Selbstverantwortung von chronisch kranken Jugendlichen zu sein. Darüber hinaus begeistert mich das Vertrauen, dass  die Jugendlichen mir in diesem Prozess entgegen bringen.
  3. Mein schönste Erfahrung mit Jugendlichen im Transitionsprozess
    Zum Abschluss einer Maßnahme schenkte mir eine Gruppe Jugendlicher ein Schloss. Dieses Schloss haben wir gemeinsam am Geländer einer Rheinbrücke in Köln befestigt, als Zeichen ewiger Verbundenheit und Verlässlichkeit.
  4. Was muss sich ändern, damit Transition erfolgreich wird?
    Die Kostenträger im Gesundheitswesen müssen zwingend, die mit dem abrupten Betreuungsabbruch im Zuge der  Volljährigkeit einhergehende Problemkaskade realisieren und die notwendigen Mittel für eine erfolgreiche Transition zur Verfügung stellen.
  5. Wo liegen die größten Hürden bei der Umsetzung einer erfolgversprechenden Transition?
    Den Weg von chronisch kranken Jugendlichen in die Selbstverantwortung zu begleiten bedeutet, sie behutsam und vor allem individuell zu unterstützen und den richtigen Zeitpunkt für die Übergabe in die Erwachsenenmedizin zu definieren. Dazu bedarf es Wissen, Erfahrung, Zeit und finanzieller Resourcen.