Prof. Dr. Lars Pape

Prof. Dr. Lars Pape

5 Fragen an...

Prof. Dr. Lars Pape
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, 2. Vorsitzender

  1. Wie bin ich zu diesem Thema gekommen?
    Schon als junger Assistenzarzt habe ich die Entwicklung des “Endlich Erwachsen Programms” durch Frau Prof. Offner und Frau Dr. Oldhafer begleitet. In der täglichen Ambulanzroutine habe ich die Probleme gesehen, die bei der Transition auftreten und wurde Schritt für Schritt davon überzeugt, dass eine gesteuerte Transition das Nierentransplantatüberleben deutlich verbessern kann.
  2. Was motiviert mich hier aktiv zu sein?
    Meine schönste persönliche Erfahrung ist eine Patientin, die sich nach einer erfolgreichen Transition bei mir sehr persönlich für unser Engagement bedankt hat.
  3. Mein schönste Erfahrung mit Jugendlichen im Transitionsprozess
    Meine Motivation ist es, die gesundheitspolitische Bedeutung der Transition fächerübergreifend deutlich zu machen und ein deutschlandweites, finanziertes Transitionsmodell zu schaffen, das in allen Subdisziplinen nutzbar ist.
  4. Was muss sich ändern, damit Transition erfolgreich wird?
    Nur gemeinsam können Internisten und Kinder- und Jugendmediziner ein klares Transitionskonzeptes schaffen und die individuellen aber auch die gesundheitsökonomischen Vorteile eines derartigen Konzeptes deutlich machen, um so auch eine Finanzierung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen zu erreichen.
  5. Wo liegen die größten Hürden bei der Umsetzung einer erfolgversprechenden Transition?
    Die größte Hürden sind einerseits das mangelnde Bewusstsein für die Notwendigkeit einer gesteuerten Transition, bei Internisten, bei Kostenträgern und auch bei vielen Kinder- und Jugendärzten und andererseits die Schwierigkeiten, im Ambulanzalltag das Wissen auch umzusetzen.